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Linamar in Aktion: Das Thornhill-Beatmungsprojekt

Geschrieben von: Shane Simpson, LEAP Management Rotation Kandidat, Thornhill Programmmanager

Shane Simpson, LEAP Management Rotation Kandidat, Thornhill Programmmanager

Nachdem ich in der Prototypenabteilung der Skyjack-Sparte von Linamar gearbeitet hatte, hatte ich viele neue Programmlinien aus erster Hand miterlebt. Der Aufwand, ein neues Modell oder Produkt vom F&E-Konzept bis zur vollen Produktion zu bringen, ist keine leichte Aufgabe, aber es ist ein Aspekt der Fertigung, an den wir gewöhnt sind. Das Thornhill Moves SLC tragbare Lebenserhaltungssystemprojekt war jedoch anders als alles, was ich oder Linamar bisher auf den Markt gebracht hatten. Es war noch früh in der Pandemiebewältigung und die Regierungen verbanden Medizintechnikfirmen mit Herstellern für hohe Stückzahlen, als die Partnerschaft zwischen Thornhill Medical und Linamar entstand.

Der Mangel an Intensivbeatmungsgeräten im Krankenhaussystem war ein klares Problem, das einer Lösung bedurfte. Die Hersteller von Medizinprodukten in diesem Bereich in Kanada wollten helfen, hatten aber schlichtweg nicht die Kapazitäten, um auf die erforderlichen Mengen hochzufahren. Thornhill Medical, ein innovatives kanadisches Unternehmen, hatte eine fortschrittliche Lösung namens Moves SLC. Es war keine reine Beatmungsmaschine, sondern eher eine komplette Intensivstation in einem tragbaren Paket, die Patientenüberwachung, Beatmung, Sauerstoffkonzentration, Absaugung und die Möglichkeit des Betriebs mit tragbaren Batterien bot. Sie war ein Teil der Antwort auf das Problem des Mangels an Beatmungsgeräten im öffentlichen Gesundheitswesen. Bis zu diesem Zeitpunkt war jedoch nur eine relativ geringe Menge hergestellt worden. Mit einem beschleunigten Vertrag zur Auftragfertigung und staatlichen Bestellungen in der Hand war es an der Zeit, eine der schnellsten und komplexesten Markteinführungen von Linamar überhaupt zu starten.

Der Linamar iHUB (Innovation Hub) war der ideale Produktionsstandort für das Programm; allerdings befand er sich technisch noch im Bau, verfügte noch nicht über eine Nutzungsgenehmigung, war unmöbliert und hatte noch nicht einmal einen Parkplatz. Aber wir machten uns trotzdem sofort an die Arbeit. Ein Team von 70 Fachkräften von 10 verschiedenen Linamar-Standorten wurde zusammengestellt, um das massive Projekt in vielen verschiedenen Funktionen zu unterstützen.

Die Stückliste erforderte die Beschaffung von 1.700 Komponenten, was wahrscheinlich die bedeutendste Herausforderung des Projekts darstellte. Unsere Einkaufs- und Materialabteilung beschleunigte Verträge und eingehende Lieferungen aus aller Welt in einer der schwierigsten Zeiten der globalen Lieferkettenhistorie. Einige Komponenten mit Standardvorlaufzeiten von 8 Monaten mussten in weniger als 8 Wochen geliefert werden.

Der Vertrag sah die Herstellung von über 1000 Einheiten für die Regierungen von Ontario und Kanada innerhalb eines äußerst engen Zeitrahmens vor. Linamar leitete alle Aspekte der Fertigung, einschließlich der Beschaffung und des Einkaufs von Komponenten, der Teilefertigung, der Montage, der Implementierung der Qualitätskontrolle, der End-of-Line-Tests und des Endversands an den Kunden. Linamar konnte den Durchsatz in der Thornhill SLC-Produktion um mehr als das Zehnfache steigern. Es war eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte dessen, was erreicht werden kann, wenn erstklassiges Fertigungs-Know-how für einen wirklich höheren Zweck eingesetzt wird. Teil dieses unglaublichen Teams zu sein, war für mich zweifellos ein Karriere-Highlight bei Linamar. Darauf bin ich heute noch sehr stolz.

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